Entspannen mit Tradition:Der Traum vom Dampfbad im eigenen Badezimmer

Wohltuende Dampfbäder haben eine jahrhundertelange Tradition. Schon die alten Griechen und Römer tauschten sich beim gemeinsamen Schwitzen aus. In der Türkei und in der arabischen Welt sind Dampfbäder bis heute ein fester Bestandteil der (Bade-)Kultur.  

Auch in Mitteleuropa genießt man die positiven Effekte für Körper, Geist und Seele. Dampfbaden gilt als bewährtes Hausmittel gegen zahlreiche Beschwerden und bringt vielerlei gesundheitliche Vorteile mit sich – vor allem aber ist ein Dampfbad eines: Einfach nur entspannend. 

Der Traum ein Dampfbad für das eigene Badezimmer zuhause zu kaufen, ist heute in greifbarer Nähe. DIE BADGESTALTER zeigen Ihnen, was es beim Einbau in Ihren persönlichen Wellness-Tempel zu beachten gilt. Und wissen Sie eigentlich schon, wie ein Dampfbad genau funktioniert und was die Unterschiede zur Sauna sind? Wir klären Sie gerne auf!

Dampfbad, Dampfdusche, Sauna: Welche Unterschiede gibt es?

Ein Dampfbad im eigenen Badezimmer

Das Einfachste direkt vorneweg: Die Begriffe Dampfbad und Dampfdusche bezeichnen beide genau dasselbe. Zur klassischen Sauna aber gibt es eine Reihe entscheidender Unterschiede. Der wichtigste davon: Beim Dampfbaden wird Wasserdampf eingesetzt, um die Luftfeuchtigkeit im Raum auf 100 % zu erhöhen. Das ist deutlich mehr als bei einem Saunaaufguss. 

Deswegen unterscheidet sich auch die Art der Wärme: In der Sauna herrschen relativ hohe Temperaturen von durchschnittlich 70 bis 100 °C und eine relativ trockene Hitze, die einige Menschen als eher unangenehm empfinden. Das feuchte Dampfbad dagegen wird bis maximal 50 °C aufgeheizt und ist deswegen für viele Menschen besser verträglich.  

Sauna und Dampfbad wirken insgesamt sehr unterschiedlich auf den menschlichen Organismus, denn der Körper setzt je nach Umgebung verschiedene Mechanismen zur Abkühlung ein, um eine Überhitzung zu vermeiden: Im Dampfbad erhitzt er sich dabei trotz niedrigerer Temperaturen schneller, weil der Schweiß auf der Haut wegen der feuchten Luft nicht so gut verdampfen kann. 

Natürlich gibt es aber auch Gemeinsamkeiten – sowohl für Dampfbad als auch für Sauna gilt eine empfohlene Badezeit von acht bis zwölf Minuten. 15 Minuten sollten Sie besser nicht überschreiten, sonst kann es zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen. Mit Wechselduschen zwischen den Einheiten können Sie den Prozess bis zu dreimal wiederholen. 

So gesund ist ein entspannendes Dampfbad für Ihren Körper

Nach dem Dampfbad unter die Dusche

Dampfbäder haben eine überaus positive Wirkung auf den menschlichen Organismus: Die Kombination aus Wasserdampf und Wärme wirkt heilend, lindernd und vorbeugend. Die Wärme im Dampfbad entspannt und lockert die Muskulatur, entschlackt und entgiftet – das steigert Ihre Abwehrkräfte und Vitalität.  

Auch der Wechsel von Wärme und Abkühlung regt Ihr Immunsystem an: Blutdruck und Herzfrequenz steigen, der Kreislauf kommt in Schwung und die Lungenaktivität erhöht sich. Außerdem öffnen sich die Poren und transportieren Giftstoffe nach außen. So wird die Haut belebt und gereinigt. Dampfbäder sind also gut fürs Gesicht und gegen Pickel. 

Besonders gesund ist das Dampfbad bei Atemwegsproblemen und rheumatischen Beschwerden. Aromadüfte unterstützen dabei die heilende Wirkung. So macht ein eigenes Dampfbad Ihr Badezimmer zu einem Ort des Wohlbefindens und der Gesundheit. Ihre Stimmung steigt und Sie fühlen sich rundum fit und erholt. 

Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man krank ist: Dampfbad bei Erkältung? Klares Nein! Auch Personen mit starken Herz-Kreislauf-Problemen, Entzündungen der Organe oder einer Immunschwäche (z. B. HIV) dürfen nicht dampfbaden. Schwangere sollten vorher mit einem Arzt sprechen. Kinder dürfen grundsätzlich mit ins Dampfbad, aber am besten nur kurz.

Ihr Dampfbad für daheim: Funktionsweise, Einbau & Kosten

Wellness pur zuhause:

So wird Ihr eigenes Dampfbad Realität

Dampfbad im Badezimmer beleuchtet
Das Prinzip dahinter:

So funktioniert Dampfbaden im eigenen Badezimmer

Überall, wo man eine Dusche installieren könnte, kann man auch ein Dampfbad einbauen. In der Regel handelt es sich dabei nämlich um eine Art Multifunktionsdusche mit Dampfbadfunktion. Diese verfügt zusätzlich über eine Abdeckung nach oben, Dampfdüsen und Sitzmöglichkeiten. Mit Strom wird Wasserdampf generiert und in die Kabine geleitet. Eine Belüftung leitet den Dampf wieder nach außen und sorgt für frische Luft.

Hilfe vom Handwerker bei der Planung des Dampfbades
Darauf gilt es zu achten:

So gelingt der Einbau Ihres eigenen Dampfbads

Behalten Sie beim Einbau Ihres Dampfbads unbedingt die Raumhöhe im Blick: Zwischen Decke und Oberkante der Glaskabine sollten Sie optimalerweise einen Abstand von 12 cm für technische Installationen einplanen. Mit einer Dampfsperre an der Wand vermeiden Sie Schäden am Bauwerk und erzielen optimale Temperaturen. Vorteilhaft ist auch eine zusätzliche Isolierung der Wände – DIE BADGESTALTER beraten Sie hierzu gerne.

Planung des eigenen Dampfbades
Das kostet es:

So viel müssen Sie für Ihr Dampfbad einkalkulieren

Mit welchen Kosten Sie schließlich rechnen müssen, ist abhängig von der Größe und der Ausstattung Ihres neuen Dampfbads für zuhause. Mögliche Extras sind z. B. spezielle Lichtmodule oder Aromafunktionen. Mit einem Soundsystem spielen Sie belebende oder beruhigende Musik ab – ganz nach Ihrer persönlichen Stimmung. Grundsätzlich kann man sagen: Dampfbäder für zuhause sind ab ca. 8.000 Euro zu haben.

Ein Dampfbad als absolutes Wellness-Highlight in Ihrem Badezimmer

Starten Sie Ihr persönliches Wohlfühlprogramm in Zukunft jederzeit ganz einfach auf Knopfdruck: In Ihrem eigenen Dampfbad für daheim nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, kümmern sich um Ihre Gesundheit und pflegen Körper, Geist und Seele beim Entspannen. 

Nach dem Dampfbad kühlen Sie sich ab und bringen so Ihren Kreislauf in Schwung. Um Ihr Immunsystem optimal zu unterstützen, sollte die Kältephase dabei genauso lange dauern wie die Wärmephase. Entweder Sie duschen sich kurz kalt ab oder Sie gehen nach draußen an die frische Luft – wie es für Sie am Entspannenden ist. 

Auch im Alter sorgen Dampfbäder für angenehmen Komfort und brillieren als absolutes Wellness-Highlight in Ihrem Badezimmer. Lassen Sie sich von zahlreichen Dampfbadmodellen und den vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten begeistern. Ihr BADGESTALTER vor Ort plant gemeinsam mit Ihnen Ihr Badezimmer mit Dampfbad ganz nach Ihren Vorstellungen.


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Unter der Marke DIE BADGESTALTER haben sich deutschlandweit über 130 Fachbetriebe zusammengeschlossen. All unsere Partnerunternehmen haben sich einheitlichen und geprüften Standards bei der individuellen Badgestaltung verpflichtet. Ihr persönlicher Berater vor Ort beantwortet Ihnen sämtliche Fragen rund um Ihr neues Traumbad und unterstützt Sie zudem bei Themen wie z. B. staatlichen Fördermöglichkeiten.

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